Der Philibuster Adventskalender: Türchen Nummer 18
Erstellt von: Michael Stepper am Dez 18, 2009 Tagged in: Adventskalender 2009
Türchen Nummer 18 ist offen:

Ich hatte ja versprochen, keine Videos mehr zu posten. Für heute - es ist ja schon fast Abend - ein kleiner, vielleicht ein wenig erleuchtender Denkanstoß zum Tod der Glühbirne, einem Pflichtaccessoire der (Vor-)Weihnachtszeit.
Schein oder nicht Schein?
Vor ca. 20 Minuten hat sich meine allererste Energiesparlampe mit einem fast unhörbaren "plopp" in ein handfestes Problem verwandelt. Gekauft habe ich das seltsam klinisch anmutende Ding aus falschem Umweltbewußtsein und einem schlichten Mangel an Alternativen - die EU hat den Tod der klassischen Glühbirne ja - über die Köpfe der Bürger hinweg - besiegelt. Wieder einmal nach einem Klimagipfel ...
Jedenfalls ist das Ding, trotz blumig versprochener Lebensdauer von 6000 Stunden nun hinüber und ich stehe vor einer shakespearschen Grundsatzfrage: "Schein oder nicht Schein?" Niemals wollte ich mich von meinen geliebten Glühbirnen trennen, die gerade um die Weihnachtszeit ein so warmes und vorallem dimmbares Lichterspiel in meine Wohnung zauberten. Die von Experten nur als ESL bezeichnete Energiesparlampe hingegen braucht hingegen erst einmal einige Minuten, bis die volle Helligkeit erreicht ist, nur um dann den Raum in pathologische Kühle zu tauchen.
Die Phrase mit dem Umweltschutz
Doch es kommt noch schlimmer. Wo ich bislang meine Glühbirnen guten Gewissens in den Hausmüll werfen durfte, bedarf es bei den ESLs einiges Aufwands zur fachgerechten Entsorgung. Was die Damen und Herren aus Brüssel, denen der Umweltschutz ja gar so sehr am Herzen liegt, nämlich verschweigen, ist die Tatsache, dass Energiesparlampen alles andere als umweltfreundlich sind. Durch das enthaltene Quecksilber sind ESLs vor allem hochgiftig und dürfen daher auf keinen Fall im Hausmüll landen. Ich bin aber wohl nicht der einzige, dem im hauseigenen Müllcontainer des Öfteren Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren auffallen. Hat das eigentlich jemals ein Experte durchkalkuliert? Den Energiespareffekt der Menge an achtlos weggeworfenen ESLs gegenübergestellt? Und trotzdem ist man gezwungen, diesen Sondermüll zu kaufen, um das eigene LOHAS-Gewissen zu beruhigen. Ich prophezeihe daher: Christbäume mit echten Kerzen sind bald wieder ganz groß im Kommen ...
(Bild © Flickr Commons)

Ich hatte ja versprochen, keine Videos mehr zu posten. Für heute - es ist ja schon fast Abend - ein kleiner, vielleicht ein wenig erleuchtender Denkanstoß zum Tod der Glühbirne, einem Pflichtaccessoire der (Vor-)Weihnachtszeit.
Schein oder nicht Schein?
Vor ca. 20 Minuten hat sich meine allererste Energiesparlampe mit einem fast unhörbaren "plopp" in ein handfestes Problem verwandelt. Gekauft habe ich das seltsam klinisch anmutende Ding aus falschem Umweltbewußtsein und einem schlichten Mangel an Alternativen - die EU hat den Tod der klassischen Glühbirne ja - über die Köpfe der Bürger hinweg - besiegelt. Wieder einmal nach einem Klimagipfel ...
Jedenfalls ist das Ding, trotz blumig versprochener Lebensdauer von 6000 Stunden nun hinüber und ich stehe vor einer shakespearschen Grundsatzfrage: "Schein oder nicht Schein?" Niemals wollte ich mich von meinen geliebten Glühbirnen trennen, die gerade um die Weihnachtszeit ein so warmes und vorallem dimmbares Lichterspiel in meine Wohnung zauberten. Die von Experten nur als ESL bezeichnete Energiesparlampe hingegen braucht hingegen erst einmal einige Minuten, bis die volle Helligkeit erreicht ist, nur um dann den Raum in pathologische Kühle zu tauchen.
Die Phrase mit dem Umweltschutz
Doch es kommt noch schlimmer. Wo ich bislang meine Glühbirnen guten Gewissens in den Hausmüll werfen durfte, bedarf es bei den ESLs einiges Aufwands zur fachgerechten Entsorgung. Was die Damen und Herren aus Brüssel, denen der Umweltschutz ja gar so sehr am Herzen liegt, nämlich verschweigen, ist die Tatsache, dass Energiesparlampen alles andere als umweltfreundlich sind. Durch das enthaltene Quecksilber sind ESLs vor allem hochgiftig und dürfen daher auf keinen Fall im Hausmüll landen. Ich bin aber wohl nicht der einzige, dem im hauseigenen Müllcontainer des Öfteren Energiesparlampen und Leuchtstoffröhren auffallen. Hat das eigentlich jemals ein Experte durchkalkuliert? Den Energiespareffekt der Menge an achtlos weggeworfenen ESLs gegenübergestellt? Und trotzdem ist man gezwungen, diesen Sondermüll zu kaufen, um das eigene LOHAS-Gewissen zu beruhigen. Ich prophezeihe daher: Christbäume mit echten Kerzen sind bald wieder ganz groß im Kommen ...
(Bild © Flickr Commons)





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