Der Philibuster Adventskalender: Türchen Nummer 20
Erstellt von: Michael Stepper am Dez 20, 2009 Tagged in: Adventskalender 2009
Türchen Nummer 20 ist offen:

Denkanstoß #2: Je näher Weihnachten rückt, umso kälter scheint es zu werden. Und das hängt sicherlich irgendwie mit dem Klima zusammen. Die Winter sollen in den nächsten Jahren/Jahrzenten ja noch kälter werden und die Sommer unglaublich heiß. Das sagen zumindest die Alarmisten voraus, eine der beiden Gruppen, die sich inKopenhagen Floppenhagen Kloppenhagen recht peinlich um das Wohl des Weltklimas zankten und als Ergebnis einen dürftigen Minimalkonsens präsentierten.
Die Mär von der Eine-Welt-Politik
Dieser Gipfel zeigt erneut deutlich, dass Weltpolitik vielleicht doch (noch) nicht funktioniert. Dass es keinen Sinn macht, alle Interessen fair unter einen Hut bringen zu wollen - schon gar nicht , wenn man ein vernünftiges Ergebnis in so kurzer Zeit erzwingen will. Es sind diese Superthemen, die klar machen, dass die Welt doch weit weg ist von einem gemeinsamen Diskussionsniveau. Einigkeit herrscht ja noch nicht einmal im kleineren europäischen Kreis, wie das Beispiel der EU-Verfassung vor Augen führte. Da ist es geradezu naiv, Regelungen für die Zukunft des Klimas in einer globalen Hauruck-Aktion festlegen zu wollen, noch dazu in einer Zeit, in der Amerika sich dem Einfluss Chinas beugen muss, das zunehmend mehr Partner auf seiner Seite weiß.
Solange wirtschaftliche Interessen und politische Querelen über dem Gemeinwohl stehen, kann lange diskutiert werden. Nach diesem Klimagipfel klingt es wie blanker Hohn, wenn der Masse nach wie vor medial ins kollektive Umwelt-Gewissen geredet wird, während ganze Staaten weiterhin alles tun, um den wirtschaftlichen Aufschwung ohne Rücksicht auf Umwelt und Klima voranzutreiben.
(Bild © Flickr The Happy Robot)

Denkanstoß #2: Je näher Weihnachten rückt, umso kälter scheint es zu werden. Und das hängt sicherlich irgendwie mit dem Klima zusammen. Die Winter sollen in den nächsten Jahren/Jahrzenten ja noch kälter werden und die Sommer unglaublich heiß. Das sagen zumindest die Alarmisten voraus, eine der beiden Gruppen, die sich in
Die Mär von der Eine-Welt-Politik
Dieser Gipfel zeigt erneut deutlich, dass Weltpolitik vielleicht doch (noch) nicht funktioniert. Dass es keinen Sinn macht, alle Interessen fair unter einen Hut bringen zu wollen - schon gar nicht , wenn man ein vernünftiges Ergebnis in so kurzer Zeit erzwingen will. Es sind diese Superthemen, die klar machen, dass die Welt doch weit weg ist von einem gemeinsamen Diskussionsniveau. Einigkeit herrscht ja noch nicht einmal im kleineren europäischen Kreis, wie das Beispiel der EU-Verfassung vor Augen führte. Da ist es geradezu naiv, Regelungen für die Zukunft des Klimas in einer globalen Hauruck-Aktion festlegen zu wollen, noch dazu in einer Zeit, in der Amerika sich dem Einfluss Chinas beugen muss, das zunehmend mehr Partner auf seiner Seite weiß.
Solange wirtschaftliche Interessen und politische Querelen über dem Gemeinwohl stehen, kann lange diskutiert werden. Nach diesem Klimagipfel klingt es wie blanker Hohn, wenn der Masse nach wie vor medial ins kollektive Umwelt-Gewissen geredet wird, während ganze Staaten weiterhin alles tun, um den wirtschaftlichen Aufschwung ohne Rücksicht auf Umwelt und Klima voranzutreiben.
(Bild © Flickr The Happy Robot)





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