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		<title>Wir sind die Schweiz</title>
		<description>Comments for Wir sind die Schweiz at http://www.philibuster.de , comment 1 to 2 out of 2 comments</description>
		<link>http://www.philibuster.de</link>
		<lastBuildDate>Wed, 08 Feb 2012 11:47:30 +0100</lastBuildDate>
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			<title>Lieber Steuerpirat,</title>
			<link>http://www.philibuster.de/themen/alte-welt/wir-sind-die-schweiz.html#comment-96</link>
			<description>die meisten politischen Entscheidungen (wobei das nicht für die Minarett-Frage gilt) sind hoch komplexe Probleme, deren Lösung ein fundiertes volkswirtschaftliches und soziologisches Grundwissen und spezielles Fachwissen erfordert. Da es leider nicht einmal der Mehrheit der Berufspolitiker gelingt sich mit Problemen über die sie in den Parlamenten abstimmen ausreichend auseinander zu setzen, darf und kann man es erst recht nicht erwarten, dass jeder Bürger politische Entscheidungen treffen kann . Aus diesem Grund gibt es ja die repräsentative Demokratie in der die Bürger Spezialisten wählen, die ihren Werten und Überzeugungen entsprechen und diese in konkrete Politik umsetzen. Die Frage nach zu viel direkter Mitbestimmung ist also durchaus berechtigt. Bleibt die verkommende politische Kultur in Deutschland, welche meiner Meinung nach eher auf eine wirtschaftsorientierte Bildungspolitik und generell auf die Konsumgesellschaft als Unterdrücker von Dikussionskultur und Geisteswissenschaft, zurück zu führen ist. Mehr direkte Mitbestimmung führt am Ende zu noch mehr Wahlgeschenken an Wählerklientel und Individuen, vorbei an jeglichen gesamtgesellschaftlichen Interessen - siehe Steuersenkungsversprechen der aktuellen Regierung. - Simon Köhl</description>
			<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 14:17:13 +0100</pubDate>
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			<title>Gehts noch?</title>
			<link>http://www.philibuster.de/themen/alte-welt/wir-sind-die-schweiz.html#comment-92</link>
			<description>Es ist Wahnsinn ... wie gut muss es uns eigentlich gehen und wie bräsig muss unser Denken sein, dass wir inzwischen allen Ernstes fragen, &quot;wieviel Mitsprache ist politisch vertretbar?&quot; oder, &quot;wieviel Mitsprache ist zumutbar&quot; ...? 

Der Wohlstand scheint uns das Hirn verfettet zu haben. Es gibt in einer Demokratie niemals zu viel Mitbestimmung. Wer eine solchen realen Staat kennt, möge sich melden, er bekommt von mir eine Toblerone zur Belohnung. Im übrigen geht es in einer Demokratie zunächst weniger um die Frage, was vielleicht die „Wahrheit“ wäre, sondern welches Modell sich auf Grund von Mehrheiten realisieren lässt. Selbstverständlich ist die Mehrheit nicht zwangsläufig klüger als die Minderheit. Aber da es nur in einer Diktatur möglich ist, die politische Wahrheit zu definieren, müssen wir mit dem Makel, dass basisdemokratische Entscheidungen falsch sein können, leben. Zumal es einfacher zu vermitteln ist, warum die Mehrheit bestimmt, welcher Fehler letztlich gemacht wird, und nicht die Minderheit. 

Warum die deutsche Politik sich echter Demokratie verschliesst ist klar: Sie kennt das Schweizer System und weiss, was es für einen Politiker bedeutet: Sehr harte Arbeit. Wenn man vernüftige Ergebnisse bei Volksentscheiden will, muss man vorher geduldige Überzeugungsarbeit leisten. Dass dies möglich und notwendig ist, hat man in Deutschland leider vergessen. Stimmvieh ist natürlich bequemer. Alle vier Jahre ein paar Wochen Show, die man Wahlkampf nennt, danach darf man wieder zurück unter seinesgleichen, wo alle wissen wie es &quot;wirklich&quot; ist.

Genau letzteres, nämlich dass eine Elite weiss, was das richtige für den Rest des Volkes sei, hat übrigens erst zur Entstehung der Demokratie in Europa geführt. Nur hiess die Elite damals Adel oder Patriziat, heute nennt sie sich Classe politique. - Steuerpirat</description>
			<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 14:09:53 +0100</pubDate>
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