Schließen

Kostenlos registrieren!

  • Vertiefen und Erweitern Sie Ihr Netzwerk
  • Profile ansehen und neue Freunde hinzufügen
  • Teilen Sie Fotos und Videos mit der Community
  • Erstellen Sie eigene Gruppen und werden Sie Mitglied bei anderen Gruppen


Mein Philibuster
Deck +++ Der Phili-Vollpfosten +++ WM Tag 17 - Wenn der Teamgeist weht
Sonntag, 27.06.2010
(3 Bewertungen)
Kommentare (0) Drucken
 
Der Phili-Vollpfosten
 

WM Tag 17 - Wenn der Teamgeist weht

Das US-Team erschien zur WM in Südafrika als Außenseiter, ohne Star im Team - aber mit Erfolg. Damit könnten sie nun einen Trend zu mehr Zusammenhalt und weniger Star-Hype lostreten.
Geschrieben von:   
Der American Way of Soccer © Flickr jasonwhat


Das Ziel von Italien und Frankreich war eindeutig, man wollte Weltmeister werden. Das Ergebnis beider Finalisten der letzten WM liest sich dann aber nicht so gut: Bitteres Aus in der Vorrunde – Abschied nehmen von Stars wie Zambrotta, Cannavaro, Ribéry und Henry. Auch England, Spanien und Deutschland fanden erst im letzten Moment der Gruppenphase wieder einigermaßen zu ihrer Form. Auffällig dabei: Probleme hatten vor allem jene Teams, deren Stammelf größtenteils aus namhaften Spielern besteht, die in Europas Top-Ligen ihr Geld verdienen. In der ersten Hälfte des Turniers leuchtete vor allem der Stern der kleinen Mannschaften am Fussballhimmel- Ghana, Urugay, Südkorea und die Slowakei standen nicht unbedingt auf den Favoriten-Liste der Experten. Trotzdem schafften sie es durch geschlossene Mannschaftsleistungen, das Achtelfinale zu erreichen und machten somit den eigentlich favorisierten Mitstreitern in ihrer Gruppe einen Strich durch die Rechnung.

Stärke statt Stars

So auch das Team der US-Amerikaner. Die Jungs unter Führung von Trainer Bob Bradley schockten erst England mit einem 1:1, holten dann atemberaubend einen 0:2-Rückstand gegen Slowenien zum 2:2 auf (gewannen nur durch ein nicht gegebenes reguläres Tor nicht), und erkämpften sich gegen Algerien ein 1:0. Im Mittelpunkt stand keineswegs ein Star, sondern ein Teamgeist, über den Trainer Bradley sagt: "Wir treten hier als starkes Kollektiv auf."

Diesen Plan zum Erreichen der nächsten Runde verfolgte Bradley von Anfang an, war er doch die wohl einzige Chance sich durch enges Zusammenspiel und große Leidenschaft von den Dribbel-Künstlern der Konkurrenten abzuheben. Gerechnet hatte damit aber so wirklich keiner. 2006 schied das Team sang- und klanglos aus und auch vor dieser WM war die Erwartung der Experten nicht wesentlich höher.

Doch langsam blicken die Konkurrenten auf Teams wie das der USA. Die größeren Nationalmannschaften merken nun, dass ihre Taktik, sich auf ein paar einzelne Stars zu verlassen, nicht weiter aufgeht. Zu oft entstehen daraus große Konflikte, wie das aktuelle Beispiel Frankreich zeigt: Dort achteten die großen Werbeträger des internationalen Fußballs zu oft auf das eigene Aussehen, als auf die Kosmetik des eigentlichen Spiels.

Themen: Fußball Südafrika Team Teamgeist USA WM 2010
Kommentare zu diesem Artikel:
Kommentar schreiben:

kleiner | groesser
Bitte den folgenden Code eintragen
security code
busy
 

FOLGT UNS

Philibuster bei FacebookPhilibuster bei TwitterPhilibuster RSS FeedE-Mail-Abonnement

Philibuster-Fan werden


Neueste Beiträge

Meistgelesen