Schließen

Kostenlos registrieren!

  • Vertiefen und Erweitern Sie Ihr Netzwerk
  • Profile ansehen und neue Freunde hinzufügen
  • Teilen Sie Fotos und Videos mit der Community
  • Erstellen Sie eigene Gruppen und werden Sie Mitglied bei anderen Gruppen


Mein Philibuster
Deck +++ Der Phili-Vollpfosten +++ WM Tag 6 - Die Fliegenfänger vom Kap
Mittwoch, 16.06.2010
(6 Bewertungen)
Kommentare (0) Drucken
 
Der Phili-Vollpfosten
 

WM Tag 6 - Die Fliegenfänger vom Kap

Bei der Weltmeisterschaft in Südafrika haben sich bereits drei Torhüter zum Gespött der Öffentlichkeit gemacht, weil sie haltbare Bälle auf unerklärliche Art und Weise nicht abwehrten.
Geschrieben von:   
Der Schlussmann hat es nicht leicht © Flickr World of Good


Neben der Trainer-, ist im Fußball die Torwartdiskussion wohl die beliebteste. Die Schuld einer Niederlage wird immer wieder gerne auf den Schlussmann geschoben, sofern sich dieser zuvor einen haarsträubenden Fehler geleistet hat – doch nicht immer trifft es dabei den Richtigen. Oft sind es die Verteidiger, die ihre Hintermänner im Stich lassen und somit zu Fehlern zwingen. Diese Aktionen interessieren uns allerdings heute nicht. Wir konzentrieren uns einzig und allein auf die dicken Böcke, die sich einige Profi-Keeper leisteten. Scherzhaft werden diese anschließend als Fliegenfänger bezeichnet.

Ungewollt im Rampenlicht

Den in Deutschland wohl populärsten Torwartfehler machte Tomislav Piplica, der elf Jahre im Tor von Energie Cottbus stand. In der Saison 2001/02 verhalf ihm sein legendärer Patzer im Spiel gegen Borussia Mönchengladbach zum Kultstatus. Ein abgefälschter Freistoß segelte in hohem Bogen auf den Cottbus-Schlussmann zu. Völlig ungefährlich. Reine Routine - sollte man meinen. Doch anstatt den Ball einfach zu fangen, tat der Bosnier schlicht und ergreifend gar nichts. Die Kugel sprang vom Kopf des Keepers ab und landete im Tornetz, was denkbar unglücklich aussah. Noch bitterer war es, dass die damals abstiegsbedrohten Cottbusser das Spiel ohne diesen Aussetzer wohl 3:2 gewonnen hätten.



Und auch in Südafrika zeigten sich schon drei Torhüter nicht gerade von ihrer Schokaladenseite. Algeriens Chaouchi konnte ein harmloses Schüsschen von Sloweniens Robert Koren zum spielentscheidenden 1:0 nicht abwehren, während Paraguays Villar einen Eckball unterlief, der Italiens Daniele de Rossi seinen Treffer zum 1:1 Endstand ermöglichte. Wenn ein Schlussmann das Tor verlässt, muss er den Ball haben. Eine alte Fußballweisheit, die sich Villar besser zu Herzen hätte nehmen sollen. Doch die Krönung leistete sich England-Goali Robert Green. Das Torwartproblem bei den „Three Lions“ ist hinlänglich bekannt, doch was Green bei dem minder gefährlichen Fernschuss von Clint Dempsey machte, ist einfach unerklärlich. Aus 20 Metern rollte der Ball auf den 30-Jährigen zu – doch der 1,91-große Mann von West Ham United ließ das Leder ins eigene Tor abprallen. Nach dem verunglückten Abwehrversuch konnte Green nur noch zuschauen, wie der Ball über die Linie ins Tor kullerte. Das Positive an der ganzen Sache ist wohl einzig und allein, dass der Name des zuvor eher unbekannten Robert Green nun in der Fußballwelt mehr als geläufig sein dürfte. Ob ihn dass freut, ist eine andere Frage.



Kommentare zu diesem Artikel:
Kommentar schreiben:

kleiner | groesser
Bitte den folgenden Code eintragen
security code
busy
 

FOLGT UNS

Philibuster bei FacebookPhilibuster bei TwitterPhilibuster RSS FeedE-Mail-Abonnement

Philibuster-Fan werden


Neueste Beiträge

Meistgelesen