Philibuster Weekender - Der Wochenrückblick (KW21)
Erstellt von: Mimi Ansorge am Mai 29, 2010 Tagged in: Wochenrückblick , Philibuster
The Nominees in KW 21: Lena Meyer-Landrut verbittet sich allzu persönliche Fragen, Pro7 legt sich mit den Fans von Justin Bieber an, Facebook rudert in Sachen Privatsphäre-Einstellungen zurück, der Hardchorus Song Contest zeigt Hooligan-Kampfgesänge mal völlig anders und das iPad kann man jetzt auch in Deutschland kaufen.
Montag: Lena Mayer-Landrut: „Nöööööt“
Richtig schön frech benahm sich unsere Grand Prix Favoritin Lena Meyer-Landrut auf der Pressekonferenz zum diesjährigen Eurovision Song Contest in Oslo. Auf die Frage, ob jemand aus ihrer Familie in Oslo dabei ist und sie unterstütze, antwortete die 19-Jährige mit einem ausgedehnten: “Nöööööt“. Wir sehen: Ganz wie ihr Mentor Stefan Raab beantwortet Lena Meyer-Landrut keine persönlichen Fragen. Aus den Möglichkeiten: A) Sich in stilvolles Schweigen zu hüllen B) Mit einem Lächeln die nächste Frage einzufordern C) Unsouverän rumeiern und sich überheblich geben, wählte sie leider Antwort C. Den Rest der Pressekonferenz verbrachte sie - sichtlich gelangweilt - damit, sich ausgiebig durch die Haare zu streichen und die Wasserflasche vor sich zu inspizieren. Sehr sympathisch gab sie sich allerdings, wenn es um ihre Fans ging, bei denen sie sich dann auch ausgiebigst bedankte: „ ... dass sie irgendwie so unterstützungsmäßig so geil unterwegs sind und da, ähh, hoffentlich ne riesengroße Party machen, nich weil ich da unbedingt gewinnen muss ...“.
Dienstag: Justin Bieber Shitstorm fegt über Pro7
Manchmal reichen schon 2 Minuten und 57 Sekunden, um via Twitter weltweit bekannt zu werden. So ging es letzte Woche dem TV-Sender Pro7 nachdem das Boulevardmagazin taff einen Beitrag über den Auftritt von Teenie-Star Justin Biebers bei der Comet-Verleihung gezeigt hatte. Ein leicht ironisches, aber harmloses Filmchen, in dem D(eutsche)-Promis sich zu Aussagen über den Weltstar hinreißen ließen (am souveränsten an dieser Stelle: Tokio Hotel). Der Beitrag trat eine Welle los und machte Pro7 innerhalb kürzester Zeit zu einem der weltweit meistdiskutierten Themen bei Twitter. Eigens dafür wurde das passende Hashtag gefunden und so hatten die Beliebers - wie sich die Bieber-Fans nennen - unter #pro7sucks plötzlich den passenden Ort, um ihren Gram loszuwerden. Um die multimediale Hasskampagne abzurunden, gab es passend dazu ein Video auf YouTube. Dort wurden weltweit alle Fans aufgerufen, mitzuhelfen #pro7sucks zum Trending Topic zu machen: „Because the German TV channel ... said stupid things about Justin Bieber“. Süß, so verliebt möchte man auch noch mal sein.
Mittwoch: Zuckerberg knickt ein
Keine Woche ohne Neuigkeiten zum Thema Privatsphäre bei Facebook. Nachdem mittlerweile sogar zum Quit Facebook Day ausgerufen wurde - 31.5.2010 - reisst Gründer Mark Zuckerberg das Ruder rum. Auf einer Pressekonfernz im Facebook-Headquarter gab er zu: „Die Privatsphäre-Einstellungen sind zu komplex geworden und es ist schwierig für die Nutzer, bestimmte Einstellungen vorzunehmen." „Die Nutzer sollen in Zukunft ganz einfach festlegen können, ob ihr Profil ausschließlich für Freunde, Freundesfreunde oder für alle im Web sichtbar ist.“ Diese vereinfachten Einstellungsmöglichkeiten werden nachträglich auf alles angewendet, was die Nutzer bei Facebook eingestellt und veröffentlicht haben.
Donnerstag: Puma Hardchorus Song Contest
Als Gegengewicht zum Eurovision Song Contest hat sich Puma eine feine, musikalische YouTube-Kampagne einfallen lassen: Den Hardchorus Song Contest und dafür Fußballfans, Ultras und Hooligans aus Deutschland, Frankreich, England und Italien rekrutiert. Die singen in bester Stadion-Manier vergangene Grand-Prix-Highlights. „Kein Glitter, kein Tanz, keine Tränen“. Der Song mit den meisten Stimmen gewinnt. Zur Auswahl stehen die Kracher: „Ein bisschen Frieden“, „Allez ola olé“, „That sounds to good go me“ und „Fiumi di parole“. Abgestimmt werde kann bis heute Abend.
Freitag: iPad Verkaufsstart
Das iPad ist da. Nach wochenlangem Hype und zwei verschobenen Verkaufsstarts war es am Freitag in Deutschland endlich so weit. Und deshalb machen wir´s kurz und sparen uns die Ausführung über meterlange Schlangen und Party-Stimmung vor den Stores: Die Kauferlebnisse der Tablet-Jünger gibt es hier und unsere Lieblings-App ist von Wired. Punkt.
Montag: Lena Mayer-Landrut: „Nöööööt“
Richtig schön frech benahm sich unsere Grand Prix Favoritin Lena Meyer-Landrut auf der Pressekonferenz zum diesjährigen Eurovision Song Contest in Oslo. Auf die Frage, ob jemand aus ihrer Familie in Oslo dabei ist und sie unterstütze, antwortete die 19-Jährige mit einem ausgedehnten: “Nöööööt“. Wir sehen: Ganz wie ihr Mentor Stefan Raab beantwortet Lena Meyer-Landrut keine persönlichen Fragen. Aus den Möglichkeiten: A) Sich in stilvolles Schweigen zu hüllen B) Mit einem Lächeln die nächste Frage einzufordern C) Unsouverän rumeiern und sich überheblich geben, wählte sie leider Antwort C. Den Rest der Pressekonferenz verbrachte sie - sichtlich gelangweilt - damit, sich ausgiebig durch die Haare zu streichen und die Wasserflasche vor sich zu inspizieren. Sehr sympathisch gab sie sich allerdings, wenn es um ihre Fans ging, bei denen sie sich dann auch ausgiebigst bedankte: „ ... dass sie irgendwie so unterstützungsmäßig so geil unterwegs sind und da, ähh, hoffentlich ne riesengroße Party machen, nich weil ich da unbedingt gewinnen muss ...“.
Dienstag: Justin Bieber Shitstorm fegt über Pro7
Manchmal reichen schon 2 Minuten und 57 Sekunden, um via Twitter weltweit bekannt zu werden. So ging es letzte Woche dem TV-Sender Pro7 nachdem das Boulevardmagazin taff einen Beitrag über den Auftritt von Teenie-Star Justin Biebers bei der Comet-Verleihung gezeigt hatte. Ein leicht ironisches, aber harmloses Filmchen, in dem D(eutsche)-Promis sich zu Aussagen über den Weltstar hinreißen ließen (am souveränsten an dieser Stelle: Tokio Hotel). Der Beitrag trat eine Welle los und machte Pro7 innerhalb kürzester Zeit zu einem der weltweit meistdiskutierten Themen bei Twitter. Eigens dafür wurde das passende Hashtag gefunden und so hatten die Beliebers - wie sich die Bieber-Fans nennen - unter #pro7sucks plötzlich den passenden Ort, um ihren Gram loszuwerden. Um die multimediale Hasskampagne abzurunden, gab es passend dazu ein Video auf YouTube. Dort wurden weltweit alle Fans aufgerufen, mitzuhelfen #pro7sucks zum Trending Topic zu machen: „Because the German TV channel ... said stupid things about Justin Bieber“. Süß, so verliebt möchte man auch noch mal sein.
Mittwoch: Zuckerberg knickt ein
Keine Woche ohne Neuigkeiten zum Thema Privatsphäre bei Facebook. Nachdem mittlerweile sogar zum Quit Facebook Day ausgerufen wurde - 31.5.2010 - reisst Gründer Mark Zuckerberg das Ruder rum. Auf einer Pressekonfernz im Facebook-Headquarter gab er zu: „Die Privatsphäre-Einstellungen sind zu komplex geworden und es ist schwierig für die Nutzer, bestimmte Einstellungen vorzunehmen." „Die Nutzer sollen in Zukunft ganz einfach festlegen können, ob ihr Profil ausschließlich für Freunde, Freundesfreunde oder für alle im Web sichtbar ist.“ Diese vereinfachten Einstellungsmöglichkeiten werden nachträglich auf alles angewendet, was die Nutzer bei Facebook eingestellt und veröffentlicht haben.
Donnerstag: Puma Hardchorus Song Contest
Als Gegengewicht zum Eurovision Song Contest hat sich Puma eine feine, musikalische YouTube-Kampagne einfallen lassen: Den Hardchorus Song Contest und dafür Fußballfans, Ultras und Hooligans aus Deutschland, Frankreich, England und Italien rekrutiert. Die singen in bester Stadion-Manier vergangene Grand-Prix-Highlights. „Kein Glitter, kein Tanz, keine Tränen“. Der Song mit den meisten Stimmen gewinnt. Zur Auswahl stehen die Kracher: „Ein bisschen Frieden“, „Allez ola olé“, „That sounds to good go me“ und „Fiumi di parole“. Abgestimmt werde kann bis heute Abend.
Freitag: iPad Verkaufsstart
Das iPad ist da. Nach wochenlangem Hype und zwei verschobenen Verkaufsstarts war es am Freitag in Deutschland endlich so weit. Und deshalb machen wir´s kurz und sparen uns die Ausführung über meterlange Schlangen und Party-Stimmung vor den Stores: Die Kauferlebnisse der Tablet-Jünger gibt es hier und unsere Lieblings-App ist von Wired. Punkt.





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