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Deck +++ Alte Welt +++ Killer, Kühe, Kinderbücher
Samstag, 14.09.2013
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Die Gerichtsurteile der Woche
 

Killer, Kühe, Kinderbücher

Die Gerichtsurteile der Woche: muslimische Mädchen müssen im Burkini zum Schul-Schwimmunterricht; Preußlers "Krabat" jagt manchen Gläubigen eine Heiden-Angst ein; der C.S.I. Lahn-Dill-Kreis kam einer Mörderin auf die Schliche.
Geschrieben von: Marko Pfingsttag   
Der friedfertige Eindruck täuscht: Auch Kühe verspüren Blutdurst! (© Wikimedia Commons)


Der mittlerweile verstorbene Kinderbauchautor Otfried Preußler – genauer: der Umgang mit seinem Werk – war Anfang des Jahres im Feuilleton und auch hier auf Philibuster.de Auslöser einer hitzigen Debatte. Verlag und Interessengruppen forderten eine sprachlich korrigierte, in den Augen mancher Hitzköpfe: "zensierte" Fassung des Klassikers "Die kleine Hexe".

Ein anderer Streit landete 2010 tatsächlich vor Gericht und fand erst jetzt sein mutmaßliches Ende: Eltern hatten für ihren Sohn die Befreiung vom Unterricht gefordert, ganz konkret von der Vorführung der Verfilmung des Preußler-Buches "Krabat". "Nach Meinung der Eltern, die den Zeugen Jehovas angehören, kollidiert die Abenteuergeschichte vom Müller- und Zauberlehrling Krabat mit ihren religiösen Überzeugungen [...] Ihre Religion [verbiete] ihnen alle Berührungspunkte mit Spiritismus und schwarzer Magie".

Mit Ohropax und Schlafbrille gegen "faulen Zauber"?

Das finale Urteil des Verwaltungsgerichtes Leipzig lautete nun: Nur wenn den religiösen Belangen des Betroffenen regelmäßig "eine besonders gravierende Beeinträchtigung droht", könne solch eine Unterrichtsbefreiung erwirkt werden. 

Zwischen Hingehen und Zuhause-bleiben gibt es keinen Mittelweg, denn "ein Kompromiss wie Zuhalten von Ohren und Augen bei strittigen Szenen sei nicht praktikabel", wie auf dem langen Weg durch die Instanzen ein anderes Gericht urteilte. [Quelle: Spiegel Online]

Baden gegangen

Kann man mit dem Grundrecht auf Glaubensfreiheit eine Befreiung vom Schwimmunterricht begründen? Kassel und (abermals) Leipzig sagen: nein. Muslimischen Schülerinnen sei es zuzumuten, einen "Burkini" zu tragen (wenn man so will: Ganzkörperschwimmanzug), somit nur Gesicht, Hände und Füße zu entblößen und somit allen Bekleidungsvorschriften gerecht zu werden.

Bildungsauftrag siegt über Religionsfreiheit, der textile Kompromiss wäre erzielt, und vielleicht wird aus mancher bis dato wasserscheuen Schülerin eine Rettungsschwimmerin wie die Australierin Mecca Laalaa. [Quelle: Süddeutsche.de]

Der Mörder war wieder die Milchkuh

"Weil ihre Kuh eine Frau angegriffen und tödlich verletzt haben soll, muss eine Landwirtin aus Hessen eine Geldstrafe zahlen. Im Mittelpunkt des Prozesses stand die Frage, wie der Kuh die Tat nachgewiesen werden konnte."

Die Delinquentin hört auf den Namen "Verona"!

"Wir haben keinen Hinweis auf eine andere Kuh. Alle Merkmale, die wir gefunden haben, passen wunderbar zu Verona", so die Spatter Analysts und Profiler vor Gericht! [Quelle: Süddeutsche.de]



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