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Mein Philibuster
Deck -> Breitseite -> "Pogromähnliche Zustände"
Mittwoch, 03.03.2010
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Martin Sonneborn
 

"Pogromähnliche Zustände"

Ex-„Titanic“-Chef Martin Sonneborn will die Schweiz sicherer machen - für die Deutschen. Im Interview mit Philibuster erklärt er, wie er deshalb die Gründung einer Schweizer Außenorganisation seiner PARTEI vorbereitet.
Geschrieben von: Britta Weddeling   
Deutschlands Schutzpatron in der Schweiz: Martin Sonneborn © Ferdinand Haschner / Philibuster


Philibuster: Herr Sonneborn, in Deutschland geht die Moral gerade ziemlich den Bach runter: Katholische Priester vergreifen sich an Schutzbefohlenen, eine Bischöfin fährt betrunken Auto. Bleibt uns Deutschen jetzt nur, in die Schweiz auszuwandern?

Martin Sonneborn: Nein, die Deutschen in der Schweiz haben es im Moment noch schwerer: Mir wurde von Schweizer Filz an den Universitäten und Kliniken des Landes berichtet, von Unhöflichkeiten gegenüber Deutschen, die an einer Schlange Schweizer vorbeigehen, weil sie es eilig haben.

Philibuster: Ihre Partei will ab sofort deutsche Interessen bei den Schweizer Eidgenossen vertreten. Sind Sie die "Kavallerie", die uns Herr Steinbrück versprochen hat?

Sonneborn: Ich hätte es nicht besser ausdrücken können.

Philibuster: Wie schlimm ist denn die Situation unserer "politischen Minderheit" in der Schweiz tatsächlich?

Sonneborn: Schlimm, sehr schlimm! Vor einigen Monaten wurde ein deutscher Rentner umgebracht und vor einer Woche zwei Skifahrer. Wir gründen gerade Die PARTEI (AO) in der Schweiz, um die Deutschen dort zu schützen. Ich befürchte pogromähnliche Zustände!

Philibuster: Wollen Sie den Bau von Minaretten vorantreiben, um Kinder (siehe Priester) und Verkehrsteilnehmer (siehe Bischöfin) auch in der Schweiz zu schützen?

Sonneborn: Nein, wir stehen für den Bau von Mauern wie keine zweite Partei, aber von Minaretten steht nichts in unserem Programm. Andererseits, wenn's die Schweizer ärgert ...

Philibuster: Zwischenfrage. Haben Sie ein tolles Fotos für uns?

Sonneborn: Ja, kommt gleich.

Martin Sonneborn

Philibuster: In Deutschland setzten Sie sich für den Wiederaufbau der Mauer ein. Haben Sie ähnliches in der Schweiz vor?

Sonneborn: Wir suchen gerade das Gespräch mit Gaddafi, der bekanntlich die Schweiz dreiteilen und an die umliegenden Länder verteilen will. Wir haben das passende Mittel dazu: Mauern, Mauern, Mauern.

Philibuster: Ihre Landsmänner von der Piratenpartei dürfen im Gegensatz zu Ihnen schon mitmachen bei den Wahlen (z.B. bei denen für das Berner Kantonsparlament 2010). Was haben Sie falsch gemacht?

Sonneborn: In Deutschland kenne ich die Piraten nur als Pornopartei um Jörg Tauss. Vielleicht sollten auch wir mehr auf pornografische Inhalte setzen.

Philibuster: Werden Sie sich für den Erhalt des Bankgeheimnisses in der Schweiz einsetzen?

Sonneborn: Auf keinen Fall, das Bankgeheimnis wird abgeschafft. Wir wollen die Schweiz in den Kreis der halbwegs anständigen demokratischen Staaten zurückführen. Die Zeiten, in denen mit Blut-, Schwarz- und Despotengeldverwaltung unverschämter Reichtum angehäuft werden konnte, sind definitiv vorbei.

Philibuster: Was sind die nächsten politischen Ziele?

Sonneborn: Im Mai nehmen wir uns Belgien vor!

Kommentare zu diesem Artikel:
geschrieben von Der Hagen, März 03, 2010

...
Ich würd se wählen ;) in der Schweiz ...
Video vom Auftakt der Partei in CH:
http://pruzzen.blogspot.com/2010/03/nach-deutschland-die-welt.html
geschrieben von Patricia, März 06, 2010

...
Gaddafi scheint mir da der passende Mitstreiter zu sein. Sehr gute Wahl.
geschrieben von Stefan Wehmeier, Mai 30, 2011

Apokalypse (Enthüllung)
"Die Schaffung von Reichtum ist durchaus nichts Verachtenswertes, aber auf lange Sicht gibt es für den Menschen nur zwei lohnende Beschäftigungen: die Suche nach Wissen und die Schaffung von Schönheit. Das steht außer Diskussion - streiten kann man sich höchstens darüber, was von beidem wichtiger ist."

Arthur C. Clarke (Profile der Zukunft)

Wer in Kategorien von "gut" und "böse" denkt, bzw. darum noch gar nicht mit dem Denken angefangen hat, aber von sich glaubt, er wüsste schon was, mag die Tatsache, dass der seltene Reichtum in "dieser Welt" auf Kosten der Mehrarbeit anderer und nicht auf Apfelbäumchen wächst, als "unmoralisch" empfinden. Wer sich dagegen auf die Suche nach Wissen begibt und bereits eingesehen hat, dass die sinnvollste Verwendung von Gold die Vergoldung elektrischer Steckkontakte ist, stößt am Ende auf die Alles entscheidende Frage:

Warum hat eine Menschheit, die bereits Raumfahrt betreibt, etwas im Grunde so Einfaches wie das Geld bis heute nicht verstanden?

Die Ursache ist eine künstliche Programmierung des kollekiv Unbewussten, welche die halbwegs zivilisierte Menschheit überhaupt erst "wahnsinnig genug" für die Benutzung von Geld machte (Edelmetallgeld ist immer Zinsgeld), lange bevor diese seitdem grundlegendste zwischenmenschliche Beziehung wissenschaftlich erforscht war. Anderenfalls hätte das, was wir heute "moderne Zivilisation" nennen, gar nicht erst entstehen können! Das - und nichts anderes - war (und ist noch) der eigentliche Zweck der Religion, die vom Wahnsinn mit Methode zum Wahnsinn ohne Methode mutierte, und die uns - unabhängig vom so genannten Glauben (Cargo-Kult) - alle zu Untertanen machte, die ihr eigenes Programm nicht kennen.

Die Bewusstwerdung der Programmierung nennt sich "Auferstehung".

Herzlich Willkommen im 21. Jahrhundert:

http://www.deweles.de/willkommen.html
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