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Loveparade
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Der Absturz der Eva Herman |
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Das Ende der Loveparade 2010 in Duisburg war wohl nicht schrecklich genug. Jetzt spielt sich eine medial totgeglaubte Eva Herman auch noch als christliche Fundamentalistin auf und verteufelt die maßlose Spaßgesellschaft. |
| Geschrieben von: Nadia Shehadeh |
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D ie Worte saßen: „Höhere Mächte“ hätten eventuell für die Katastrophe der Loveparade gesorgt, um den „riesigen Wolken der Entfesselung und Enthemmung“ ein Ende zu setzen. Man könne nun „erleichtert aufatmen“ und solle überdies endlich erkennen, dass die Parade nie mehr als ein Symbol für den „kulturellen und geistigen Absturz einer ganzen Gesellschaft“ war.Wer hinter diesen Zitaten – vorurteilsbehaftet - einen Haufen analphabetischer muslimischer Extremisten vermutet, der in einer Hinterhof-Moschee derart unerträgliche Phrasen zusammenbastelt, liegt falsch. Also tippe man auf die nächstmögliche Varinate und... richtig! Schöpferin dieser pietätlosen und vor allem dämlichen Theorie ist niemand anderes als Eva Herman. Herman, im Selbstverständnis Expertin für Geschlechterrollen und Familienpolitik, ist übers Wochenende nun also auch zur Katastrophenforscherin mutiert. Im Fernsehen habe sie geschockt Bilder der Parade gesehen, die sie an eine „Verfilmung der letzten Tage“ erinnerten. Doch nun – Gott sei Dank – sei ja alles vorüber. Man fragt sich, was vorgeht in dem Kopf einer Frau, die so ehrgeizig an der eigenen Demontage arbeitet, dass es wehtut. Vor allem aber fragt man sich nun endgültig, wie sich eine Person mit solchen Ansichten jahrelang professionell in der Medienwelt bewegen konnte. Das wahre Eva-Prinzip Eva Herman ist Nutznießerin eines Systems, das sich andere – unter anderem die 68er, die sie stets und aufs Heftigste kritisiert – auch für sie hart erkämpfen mussten. Vier Ehen, hochkarätige Moderatorenjobs, Karriere trotz Kind, finanzielle Unabhängigkeit: Frau Herman liegt absolut falsch, wenn sie glaubt, dass sie diesen derart komfortablen Werdegang vor allem deswegen verfolgen konnte, weil sie mit überproportional viel Intelligenz (sic!) und Ausdauer „gesegnet“ wurde. Sie konnte dies nur, weil es mutige Menschen gab, die im Kampf für mehr Gleichberechtigung die eigene Reputation massiv aufs Spiel setzten. Eva Herman´s neuerliches Manifest entsetzt und zeigt, dass es noch viel zu tun gibt im Kampf gegen die Rückständigkeit in mancher Menschen Hirnwindungen. Man ist geneigt, einer Person, die das Unglück anderer derart schamlos für die Rechtfertigung des eigenen, absolut fragwürdigen Gedankengutes auszunutzen versucht, mit ebensolcher Respektlosigkeit entgegen zu treten. Das mag ebenfalls rückständig sein – ist aber das einzig Erträgliche. Hoffen wir also, dass die Zeit der Verbalentgleisungen der Eva Herman nun endlich ein Ende hat. Dann würden viele Menschen erleichtert aufatmen. Diesen Artikel mit anderen teilen:
Kommentare zu diesem Artikel:
geschrieben von verquer.org,
Juli 31, 2010
Das Prinzip Eva: Sodom und Gomorrha im Oberstübchen
Eva wurde geantwortet: www.verquer.org
geschrieben von Rusty,
Juli 31, 2010
...
Man kann sich das hedonistische Treiben auf der Loveparade ja mal online anschauen z.b. -> "love parade 3of6" (ges.6 Teile *Hardcore!*)
Was die Frau Herman blos hat, dat gibts doch nun wirklich bei jedem Karnevalsumzug ;-)
geschrieben von gabba,
Juli 29, 2010
Richtig so
Ich unterschreibe alles was in diesem Artikel steht. Sauber. Und bitte weiter so.
geschrieben von Patricia,
Juli 28, 2010
Schlichtweg Panik
Frau Herman meinte sofort den Auslöser der Massenpanik zu kennen: Drogen und Alkohol. Ich war auf der Rampe vor dem Tunnel am Rande des Gedrängels und habe gesehen, dass der Großteil der Menschen weder betrunken noch high war. Es war schlichtweg Panik, die die Leute die Treppe hoch und auf den Container gejagt hat.
geschrieben von aslkdf,
Juli 26, 2010
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Alles richtig, Frau Herrmann!
Jesus kommt bald und räumt auf! Wacht auf!
geschrieben von kts24,
Juli 26, 2010
Eva, Du kannst nach Hause fahren
...grandioser Artikel, besser kann man die Charakterlosigkeit dieser Frau, die an einer unheilbaren Profilneurose leidet und sich auf Kosten verstorbener Menschen wieder mal ins Gespräch bringt, nicht auf den Punkt bringen! Anstatt die Veranstalter für schlampige Organisation und Profitgier zu tadeln, packt sie den Hammer der Pseudomoral aus und tadelt die ach so dekandente Gesellschaft dafür, daß sie die Werte der braunen "Liebe" ..ähm.. Hiebe nicht vertritt. Ich meine, so ganz unrecht hat sie ja nicht, anstatt zu feiern, hätten die Frauen ja auch hinterm Herd stehen und die Männer fleißig Autobahnen bauen können...;-)
geschrieben von Jana S. ,
Juli 26, 2010
...
Nach Frau Hermans erstem medialen Himmelsfall sollte einem eigentlich nichts mehr wundern - dass Sie die 1,4 Millionen Menschen die Fähigkeit "Liebe" zu vestehen abspricht, hat wohl er mit dem eigenen Gefühl des "ungelibet fühlens" zu tun. Für mich spricht dort eine verbitterte Frau, die selbst keine Fähigkeit besitzt in Ansätzen Liebe im weitestens Sinne zu vestehen - das würde Tolerenz für "anderes als man selbst" voraussetzen. Augen auf, Frau Herman!
geschrieben von Rose,
Juli 26, 2010 Frau Herman legt nach. Wir auch.
Hilfe! Frau Herman legt nach! Gruslig. Wir haben direkt was dazu gemacht. Auch zu den erschreckenden Kommentaren bei vielen Onlineauftritten...
http://gesellschaftistkeintrost.wordpress.com/ Kommentar schreiben:
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