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Deck +++ Neue Welten +++ Graue Eminenzen in Gefahr
Freitag, 13.04.2012
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Petition gegen den Elfenbeinhandel
 

Graue Eminenzen in Gefahr

Menschen und Elefanten kommen nicht nur gut miteinander aus: Entweder kollidieren Lebensräume und Wanderwege der Dickhäuter mit den Zweibeinern, oder Erstere werden wegen ihrer Elfenbein-Stoßzähne gejagt und getötet. Der Internationale Tierschutz-Fonds IFAW ruft zum "march of the herd" auf, um das Massakrieren zu beenden.
Geschrieben von: Marko Pfingsttag   
Der IFAW ruft zum March of the Herd © IFAW


Hinweis: Dieser Artikel entstand in Kooperation mit goviral.com

Stellt euch vor, eines Morgens ist euer Weg zur Arbeit/Uni/Schule versperrt, man hat Häuser mittenreingebaut, Gräben gezogen. Ihr bahnt euch einen Umweg, aber die Bewohner nehmen euch Fremdlingen das übel. Und immer müsst ihr befürchten, dass an der nächsten Ecke eine Gang lauert, die euch abziehen und verprügeln will.

Nicht viel anders geht es den Elefanten Afrikas und Asiens, deren Population durch Elfenbeinjagd reduziert und deren Lebensraum durch steigende Besiedling beschnitten wird. 

Marschieren für die Dickhäuter

Der Internationale Tierschutz-Fonds IFAW macht sich stark für die bedrohten Elefanten. Das Engagement zeitigt Erfolge: So kaufte der IFAW im ostindischen Staat Assam eine große Fläche auf, um einen Korridor zwischen zwei Elefanten-Habitaten zu schaffen, den die Dickhäuter nun ungefährdet passieren können. Denn Menschen und Elefanten kommen sich sehr oft ins Gehege, und das im Wortsinn: Im afrikanischen Staat Malawi beispieslweise wurden beim Kampf um knappes Wasser und Essbares zehn Menschen von Elefanten getötet. Wildhütern gelang es, 2009 zusammen mit dem IFAW die 83 Tiere zu betäuben und in einen 250 Kilometer entfernten Nationalpark zu überführen.



Auch die stetige politische Arbeit hat geholfen, in Afrika und Europa eine Ächtung des Elfenbeinhandels und entsprechene Gesetze und Bestrafungen herbeizuführen. Das ist zwar ein Schritt im Kampf gegen Wilderer, aber noch nicht der Sieg über diese. Unlängst erst massakrierte ein Stammesclan, der auf den Staatsgebieten von Dafur und dem Tschad lebt, Hunderte von Elefanten: 300 Kadaver wurden bislang offiziell registriert, nach Aussagen der Wilderer sollen es bislang 650 der 1000 Tiere im Bouba-Njida-Nationalpark gewesen in. Die Jagd begann Anfang Januar, erst im März entsandte die Regierung 600 Soldaten – zu spät.

Erklärtes Ziel des IFAW: Verbot des Elfenbeinhandels

Dem IFAW gelang es auch hier, Kooperationsverträge mit den beteiligten Staaten abzuschließen: Man untersützt die Behörden finanziell und materiell, schult Zollbeamte für das Ergreifen von Schmugglern. Wildschützer erhalten eine adäquate Ausbildung und taugliches Equipment aus. Oft mangelt es schlichtweg an Benzin, um mit den Jeeps Patrouillen zu fahren.

Das weltweite Verbot von Elfenbeinhandel ist das erklärte Ziel des IFAW, mit einer digitalen Petition will man ein weltweites Zeichen setzen: Das Ziel sind 1 Millionen (Unterschriften/Teilnehmer) – 185.000 nahmen bereits "am Marsch der Elefanten" teil. Frankreich hat weitaus mehr (Stimmen) abgegeben als das wenige bevölkerungsreiche Deutschland. Das lässt sich ändern. Mit ein paar Klicks.



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