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Sonntag, 20.10.2013
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Vom Tintenstempel zum Laserdrucker
 

"Aktiviert den Laser!"

Aus keinem Büro und Haushalt mehr wegzudenken: der Laserdrucker. 3.495 US-Dollar, wie für den ersten HP LaserJet bei seiner Markteinführung 1984, muss niemand mehr bezahlen.
Geschrieben von: Redaktion Philibuster   
Druckerei alter Schule


Die Geschichte des Druckens ist eine Geschichte, ja, voller Tinte und somit Tintenklecksereien. Die Sumerer und Assyrer hatten's da lange Zeit vor Einführung der christlichen Zeitrechnung einfacher: Die Rückstände, die beim Verkratzen und Bestempeln von Lehmplatten den Schriftgelehrten plagten, ließen sich mit Wasser abwaschen. Die Arbeitsgeschwindigkeit war dafür entsprechend niedrig, genauso wie lange Zeit später die der mittelalterlichen Klosterschreiber - die sich auch gerne mal verschrieben und für kuriose Folge- und Verständnisfehler sorgten.

Bis dann Herr Guttenberg kam. Risiken hatte der erste maschinelle Buchdruck auch: Die Beschäftigten der Druckerei verletzten sich an den Bleipressen oder litten gesundheitliche Schänden wegen des Bleis höchstselbst. Aber der Fortschritt fordert nunmal Opfer. Zu jeder Epoche.

Preisverdächtig: der erste Nadeldrucker

Thermodrucker sorgten für einen einzigartigen Geruch in den modernen Schreibstuben, Nadeldrucker für Krach - nicht wenige Heimcomputer-Nutzer werden es noch deutlich in den Ohren rattern hören oder sich an den kabelbrandigen Duft erinnern können. Denn:
In den 1980er-Jahren fanden diese Druckertypen zunehmend auch in privaten Haushalten Einsatz und waren nicht mehr produzierenden Gewerben vorbehalten.

Revolutionär wie das Rad

2013 erhielt das anno 1986 vorgestellte revolutionäre Produkt der japanischen (und heute weltweit aufgestellten) Firma OKI eine Auszeichnung als "technologisch wertvolles Erbe".
Somit erhielt er einen Platz in der "Hall of Fame": der erste Nadeldrucker.

Der Standarddrucker von heute hält sich olfaktorisch und lautstärketechnisch in Grenzen und arbeitet mit Lasertechnologie. Laserdrucker brutzeln allerdings nicht direkt aufs Papier – der Lichtstrahl sorgt nur für die Belichtung bzw. für die elektrische "Tilgung" an entsprechenden Stellen der Bildtrommel.


Kügelchen für Druckpräzision

Auch wenn er Eigenschaften einer Flüssigkeit aufweist: Toner besteht aus Kügelchen im Mikrometer-Größenbereich. Und vermag immer noch zu klecksen. An Präzision ist der Laserdruck kaum übertroffen - nur High-End-Tintendrucker können da mithalten -, zudem kann man heutzutage den einstmals kostspieligen Toner günstig kaufen, entsprechende Anlaufstellen im Internet gibt es zugenüge. Somit sind Laserdrucker zu einer vergleichsweise okönomischen Angelegenheit geworden, was auch die "Ausdruck-Hemmung" senkt. Wichtig für alle Schreiber, die ihren Texten mehrere Korrektur-Runden auch abseits des Bildschirms, auf klassischen Papier-Ausdrucken, gönnen. Der Autor dieser Zeilen weiß das selbst am Besten...

Themen: Drucker Drucktechnik Laser Laserdrucker
 

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